Gokyo Trek und Mera Peak (6654m), März 2014

Bericht

28. März – 24. April 2014

Endlich! Ein Traum ging in Erfüllung. Nach endlosen Wochen der Vorbereitung ging es endlich los. Das Durchforsten von Tonnen von Literatur über Höhenmedizin, Nepal und den Buddhismus hatte ein Ende gefunden. Die langwierige Zusammenstellung der Bergapotheke sowie der Notfallmedikamente gegen Höhenkrankheiten ist beendet; alle nötigen Impfungen waren erledigt. Das Material war nach unzähligen Packversuchen nun endlich zu unserer Zufriedenheit verstaut.

Wir brachen auf nach Nepal!

Unsere Tour begann in Kathmandu. Die ersten Tage nutzten wir, um unseren Guide Surcha Tamang kennenzulernen und uns langsam einzustimmen. Ein bisschen Sightseeing gehörte dazu, unter anderem der Affentempel – danach wurde es aber schnell ernst.

Unser Ziel war der 6.654 m hohe Mera Peak, der sich im Makalu-Barun National Park befindet. Doch bevor wir uns Richtung Ziel-Berg begaben, haben wir zur Akklimatisation einen zehntägigen Treck vorangestellt. Von Anfang an waren wir in einer kleinen, schlagkräftigen Gruppe unterwegs: mein Bergkamerad Tom, unser nepalesischer Guide Surcha und ich. Später kam noch unser Träger Milan hinzu. Der große Vorteil so einer kleinen Gruppe ist, dass man flexibel und unabhängig ist und Entscheidungen schnell getroffen sind.

Der Gokyo Trek führte uns von Lukla mit einer Übernachtung in Phakding nach Namche. Dort angekommen, legten wir wegen der Aufstiegshöhe von knapp 800 Höhenmetern gleich mal einen Akklimatisationstag ein. Dazu stiegen wir zum Everest View Hotel auf und genossen die Top-Aussicht auf den Everest und die Ama Dablam, danach stand eine Besichtigung der Hillary Secondary School in Khumjung an. Nächstes Ziel vor dem Rückmarsch nach Namche war das Hillary Hospital in Khunde. Tags darauf verließen wir das geschäftige, komfortable und mit Touristen aus aller Welt überfüllte Namche in Richtung Sherpa-Gebiet.

In zwei Tagen erreichten wir, mit einer Übernachtung in Thame, die letzte „Bastion" der Zivilisation im Thame Valley, das auf 4.370 m gelegene Lungden. Hier wurde ein nicht geplanter Akklimatisationstag nötig, da ich an leichten Höhenkrankheitssymptomen wie Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen litt. Spätestens hier merkte man, dass man in dieser Höhe nichts erzwingen kann. Der 18-kg-Rucksack zeigt dann wohl doch seine Wirkung. Am nächsten Morgen war alles wieder ok und wir konnten den Renjo La Pass mit seinen 5.340 m angehen. Gegen Mittag erreichten wir den Pass und hatten wirklich eine Wahnsinns-Aussicht auf Everest, Nuptse, Lhotse, Makalu, Kangchungtse, Pumori, Changtse und viele weitere bekannte Gipfel.

Den Abstieg hatten wir leicht unterschätzt, denn er war länger als gedacht und nicht ganz ungefährlich. Nach einer Nacht in Gokyo begrüßte uns der Cho Oyu mit seinem in der Morgensonne glühenden Gipfel. Noch vor dem Frühstück hetzten wir, aus Trainingsgründen, auf den 5.320 m hohen Gipfel des Gokyo Ri, den wir nach knapp zwei Stunden erreichten. Die Aussicht toppte sogar noch den Renjo-La-Blick des Vortags und man konnte sich nicht satt sehen. Drei Achttausender, unzählige weltberühmte Siebentausender und zu Füßen den Ngozumba Glacier, den größten Gletscher Nepals, dessen Randmoräne wir nach dem Abstieg nach Gokyo natürlich noch erklommen haben.

Weiter ging es die gut 16 km bis nach Dole. In der wirklich tollen Lodge „Dole Resort" nutzten wir die Gelegenheit, die bisher beste „Hot Shower" zu genießen. Die Auswirkungen so einer warmen Dusche auf die Psyche sind erstaunlich.

Wieder war uns am nächsten Morgen der Wettergott gnädig und es ging bei strahlendem Sonnenschein zurück nach Namche. Das WLAN dort wurde sogleich für einen Skype-Anruf zuhause genutzt, denn die Woche zuvor war telefonieren nicht möglich. In einem Rutsch bewältigten wir, wieder den Trainingsgedanken im Hinterkopf, die rund 22 km von Namche nach Lukla. Wir „hängten" uns an eine Gruppe junger, einheimischer Träger und versuchten, uns nicht abschütteln zu lassen, was uns auch gelang. Die Strecke zogen wir bewusst zügig durch – auch als eine Art Belastungstest für das, was noch kommen sollte.

Nach einem Ruhetag in Lukla, der vom Verfolgen des Flugbetriebs am Airport und dem Erkunden der Geschäfte sowie dem Besuch der German Bakery geprägt war, begann der zweite Teil der Tour: der Weg zum Mera Peak.

Bei unserer Planung tauchte der Zetra La (Chetrala) Pass nur als Randnotiz auf, aber die sieben österreichischen Bergretter, die wir in Chutanga bei unserem Nachtlager trafen, berichteten schon nichts Gutes von diesem Wegstück. Nur zwei von ihnen erreichten drei Tage zuvor den Gipfel des Mera Peak. Wir ließen uns aber durch diese Schauergeschichten nicht runterziehen und machten uns am nächsten Tag gut gelaunt auf den steilen Weg.

Der Aufstieg zum Pass zog sich endlos. Über 4.000 Meter wurde der Weg zunehmend steiler und war durchgehend vereist. Jeder Schritt wollte gut überlegt sein. Es ging teilweise richtig weit runter und wir fragten uns mehr als einmal, warum wir keine Grödel eingepackt hatten. Unser Guide Surcha war da besser ausgerüstet – er hatte welche. Unser Träger Milan hingegen ging mit Turnschuhen.

Als wir den Pass auf gut 4.600 m erreichten, zeigte sich, wie knapp das Ganze war: Ein Gewitter mit anschließendem Schneegestöber zog auf, und die zwei Stunden bis zur nächsten Lodge waren von durchaus mulmigen Gefühlen begleitet. Spätestens hier kippte auch das Wetter endgültig.

Am nächsten Tag stapften wir durch den Schnee hinunter nach Khote und den Tag darauf im riesigen Flussbett hinauf nach Tangnag, wo wir unseren Climbing Guide Lakba Sherpa kennenlernten. Das Wetter hatte sich die letzten Tage merklich verschlechtert, und wir hörten, dass seit mehreren Tagen niemand mehr den Gipfel erreicht hatte. Einige Seilschaften saßen fest oder mussten umkehren. Die Stimmung war entsprechend angespannt.

Die Vollmondnacht vor unserem Aufstieg zum Khare Base Camp war allerdings wieder klar und nebenbei bemerkt eine der schönsten, die ich je erlebt habe.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es am nächsten Morgen hoch nach Khare auf 4.900 m. Nach einem letzten Check der Ausrüstung standen wir vor der Entscheidung: abwarten oder das erste Wetterfenster nutzen. Die meisten Gruppen wollten noch einen Tag warten. Wir entschieden uns bewusst für die offensive Variante.

Auf dem Weg zum High Camp kamen uns einige richtig ausgemergelte und frustrierte Gestalten entgegen, die die letzten Tage oben festgesessen waren oder aufgrund des weichen Neuschnees gescheitert waren.

Der Aufstieg zum Mera La Gletscher flößte uns nochmal gehörigen Respekt ein – ein steiles Feld aus Felsen und Seracs, das insgesamt keinen besonders stabilen Eindruck machte. Danach ging es über den Gletscher, vorbei am Base Camp, das wir aufgrund unserer guten Akklimatisation nicht nutzen mussten, hinauf zum High Camp auf etwa 5.800–5.900 m. Dort trafen wir nur auf zwei amerikanische Seilschaften – genug Platz also für unsere zwei Zelte.

Das Wetter war noch nicht optimal, aber es schneite zumindest nicht mehr. Dafür war es bitterkalt und windig.

Um 1:00 Uhr nachts brachen wir auf. Kälte, Wind und Dunkelheit bestimmten von da an den Rhythmus: gehen, atmen, stehenbleiben. Zusammen mit den beiden amerikanischen Dreierseilschaften arbeiteten wir uns Schritt für Schritt nach oben. Die Spurarbeit war mühsam, teilweise sank man bis zu den Knien ein. Jeder Schritt kostete Kraft, und mit zunehmender Höhe wurde das Tempo zwangsläufig langsamer.

Nach unzähligen Verschnaufpausen erreichten wir schließlich den Gipfelaufbau des Mera. Lakba und der Guide der Amerikaner befestigten das Fixseil, an dem wir uns die letzten Meter sichern konnten.

Am 17. April 2014 standen wir schließlich um kurz vor sieben Uhr auf dem 6.654 m hohen Gipfel des Mera Peak.

Seinem Ruf, der „schönste Aussichtsberg der Welt" zu sein, wurde der Mera an diesem Tag voll gerecht.

Viel Zeit blieb uns oben nicht. Der Abstieg verlangte nochmal alles. In einem langen, kräftezehrenden Rutsch ging es hinunter bis nach Tangnag – ein echter Schlauch.

In den folgenden Tagen führte uns der Rückweg über Khote und Thuli Kharka zurück nach Lukla. Mit jedem Meter bergab fiel die Anspannung mehr ab. Drei Tage früher als geplant erreichten wir wieder Lukla – die eingeplanten Reservetage hatten wir nicht gebraucht.

Nach dem Rückflug nach Kathmandu blieben noch zwei Tage, um die Eindrücke zu verarbeiten, bevor es schließlich wieder nach Hause ging.


Tagesetappen

Tag 3 – Sightseeing Kathmandu

Den ersten Tag in Kathmandu nutzten wir, um unseren Guide Surcha Tamang kennenzulernen und uns langsam einzustimmen. Ein bisschen Sightseeing gehörte dazu, unter anderem der Affentempel, die engen Gassen des Thamel und das geschäftige Treiben von Kathmandu zu erleben.

Tag 3-01.JPG International Guesthouse, Kathmandu
Ein sehr schönes Hotel im Thamel im Herzen Kathmandus

Tag 3-02.JPG Affentempel

Tag 3-03.JPG Swayambhunath - Buddhistische Stupa im Affentempel

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Tag 4 – Flug nach Lukla, Lukla nach Phakding

Der Flug nach Lukla im Kleinflugzeug ist ein Erlebnis für sich. Die berühmte Piste mit 12 % Gefälle und 460 m Länge lässt kaum Zeit zum Grübeln. Danach der erste Abschnitt zu Fuß hinunter nach Phakding.

Tag 4-02.jpg Airport Kathmandu
Surcha macht seinen Job und beruhigt Tom vor dem Flug nach Lukla.
Hierüber hat er schon im Vorfeld einige beängstigenden Berichte gelesen.
Da kommt schon mal ein etwas mulmiges Gefühl auf. 😉

Tag 4-03.jpg Keine akrobatischen Manöver nötig 😉

Tag 4-04.jpg Ein entspannter Pilot … 😉

Tag 4-05.jpg Die Landepiste oben links … das war echt gruselig 😱

Landung auf dem Tenzing-Hillary Airport in Lukla – eines der abenteuerlichsten Landeprozedere der Welt.

Tag 4-01.jpg Nach der Einlagerung unseres Hochtouren-Gepäcks in der Lodge ging es auch schon los. Der Gokyo Trek, den wir als Akklimatisation-Tour für unser späteres Gipfel-Abenteuer gewählt hatten, führte uns von Lukla nach Phakding. Trotz der intensiven Vorbereitung merkt man den ungewohnten 18kg schweren Rucksack inkl. 2 Liter Wasser am ersten Tag ganz deutlich. Glücklicherweise gewöhnt sich der Körper schnell daran.

Tag 4-06.jpg Abmarsch aus Lukla - Im Hintergrund ist der Zetrawa La zu sehen, den wir im zweiten Teil unserer Unternehmung überqueren mussten. Ab hier gibt es keine Straßen mehr und die gesamte Versorgung der Region läuft über die unzähligen einheimischen Träger.

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Tag 4-08.jpg Hängebrücken werden ab jetzt zu willkommenen täglichen Begleitern, die einem mühsame Umwege ersparen.

Tag 4-09.jpg Beeindruckende Landschaft am Beginn des Khumbu-Tales …

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Tag 4-11.jpg Gebetsmühlen in allen Größen sind stets zu finden.


Tag 5 – Phakding bis Namche

Der Aufstieg von Phakding nach Namche (3.440 m) ist mit knapp 800 Höhenmetern ein erster Gradmesser. Hängebrücken, Yaks, bunte Gebetsfahnen – der EBC Trail zeigt früh seine charakteristischsten Seiten.

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Tag 5-02.jpg Wunderschöne Rhododendren säumen die Wege

Tag 5-03.jpg Muli-Karawanen aus allen Richtungen! Man sollte sich dabei immer bergseitig postieren, um nicht von einem Tier versehentlich in den Abgrund gestoßen zu werden

Tag 5-04.jpg Kleine Stationen laden immer wieder mal zum Verweilen ein

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Tag 5-07.jpg Die Mulies mit dem farbenfrohen Kopfschmuck sind die Leader der Gruppe. Sie kennen bereits die Wege und sind Profis.

Tag 5-08.jpg Kinder müssen oft schwere Lasten tragen, um das Familieneinkommen aufzubessern. Offiziell dürfen Träger erst ab 18 Jahren arbeiten und max. 30 kg tragen. Die Realität sieht leider anders aus!

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Tag 5-11.jpg Aus Hollywood-Filmen kennen viele diese zwei markanten Hängebrücken auf dem Weg nach Namche Bazaar. Jeder der zum Everest will muss hier durch.

Tag 5-12.jpg Ab hier sind einige hundert Höhenmeter zu bewältigen. Man sollte aber tunlichst immer seinen Puls im Blick haben. Höhenkrankheit ist schon hier ein Thema!

Tag 5-13.jpg … auf der Hängebrücke …

Tag 5-14.jpg Angekommen in Namche Bazaar

Tag 5-15.jpg Ab hier beginnt der Sagarmatha National Park (Sagarmatha, so nennen die Einheimischen den Mt. Everest)


Tag 6 – Akklimatisation Namche

Goldene Regel: Die Schlafhöhe sollte täglich nicht um mehr als 300 Höhenmeter erhöht werden! Durch die knapp 800 Höhenmeter des Vortages ergibt sich also ein Pflicht-Akklimatisationstag in Namche. Den nutzten wir für den Aufstieg zum Everest View Hotel mit grandioser Aussicht auf Everest und Ama Dablam. Beim Abstieg besuchten wir die Hillary Secondary School in Khumjung und des Hillary Hospital in Khunde.

Am 18. April 2014, just an dem Tag, an dem wir wieder von unserem Gipfel heruntergekommen sind, brachen Seracs am westlichen Ausläufer des Mount Everest ab, was eine Eislawine auslöste, bei der sechzehn Sherpas im Khumbu-Eisbruch ums Leben kamen. Ein Großteil dieser Sherpas stammte aus Khumjung.

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Tag 6-02.jpg Namche Bazaar – tatsächlich ein geschäftiger Basar für letzte Besorgungen bevor man die Zivilisation für Tage, Wochen oder gar Monate verlässt.

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Tag 6-04.jpg Mt. Everest in der Ferne …

Tag 6-05.jpg Ama Dablam

Tag 6-06.jpg Beeindruckende Eisriesen wohin man auch blickt

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Tag 6-09.jpg Wir haben die Gebetsmühlen oft genutzt, um uns von unseren Sünden zu reinigen und diese müssen daher echt groß sein 😉

Tag 6-10.jpg Khunde Hospital (3.800 m) – dieser Hinweis sollte ernst genommen werden!

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Tag 7 – Namche nach Thame

Weg vom Touristenrummel Namches ins ruhigere Sherpa-Gebiet. Das Thame Valley empfängt uns mit eindrucksvollen Ausblicken auf die umliegenden Gipfel.

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Tag 7-03.jpg Optimale Nutzung aller Ressourcen 😉

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Tag 7-09.jpg Ankunft im Sherpa-Land …

Tag 7-08.jpg Hier leben die “wahren Helden” des Höhenbergsteigens!


Tag 8 – Thame nach Lungden

Aufstieg zu den letzten Spuren der Zivilisation im Thame Valley – dem auf 4.370 m gelegenen Lungden. Die Landschaft wird karger, die Luft dünner.

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Tag 8-03.jpg Thame (3.800 m) – Ein Yak vor grandioser Bergkulisse

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Tag 8-05.jpg So wie diese Landschaft sah Nepal in meiner Vorstellung immer aus …

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Tag 8-07.jpg Aufgrund der Höhe trifft man hier nur noch auf Yaks als Transporttiere (bis 5.000 m). Für Mulis ist hier Schluss.

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Tag 8-11.jpg Die Höhe macht sich ganz deutlich bemerkbar und zehrt an der Substanz. Keiner von uns war je so hoch oben!

Tag 8-12.jpg Hier haben einige Bergsteiger-Legenden schon vor Jahrzehnten ihre Duftmarken hinterlassen.

Tag 8-13.jpg Hans Kammerlander - eine weitere Bergsteiger-Legende neben Reinhold Messner

Tag 8-14.jpg Alles da, was der Mensch braucht 😉

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Tag 9 – Akklimatisation Lungden

Ein ungeplanter Akklimatisationstag in Lungden. Leichte Höhenkrankheitssymptome meinerseits mahnten zur Geduld. In der Höhe lässt sich nichts erzwingen.

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Tag 9-02.jpg Kurz mit langsamen Schritten auf 4.750 m und da sowieso keine Aussicht war …

Tag 9-04.jpg … zurück auf einen Smalltalk in die Lodge.

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Tag 10 – Lungden nach Gokyo (über Renjo La, 5.340 m)

Gegen Mittag erreichten wir den Pass und wurden mit einer Wahnsinns-Aussicht auf Everest, Nuptse, Lhotse, Makalu und viele weitere Eis-Giganten belohnt. Der Abstieg nach Gokyo war länger als erwartet.

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Tag 10-02.jpg Endlich: Über den Wolken …

Tag 10-03.jpg Geschafft: Auf dem Pass mit dem Mt. Everest im Hintergrund.

Die Aussicht vom Renjo La Pass auf 5.340 m – drei Achttausender auf einen Blick.

Tag 10-04.jpg Rechts neben dem Everest ist der Lhotse zu sehen – der vierthöchste Berg der Welt, direkt mit dem Everest über den Südsattel verbunden.
Der markante Grat im Vordergrund gehört zur Nuptse-Kette.
Wer genau hinsieht, kann den Südgipfel und den Hillary Step erkennen. Der kleine Vorgipfel knapp unterhalb des Hauptgipfels ist der Südgipfel (South Summit). Der Hillary Step liegt genau auf diesem Grat zwischen Südgipfel und Hauptgipfel. Seit dem Erdbeben in Nepal 2015 hat sich der Hillary Step als stark verändert bzw. ist teilweise eingestürzt.

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Tag 10-07.jpg Glückliche Kameraden 🫂

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Tag 10-10.jpg Der Abstieg nach Gokyo war durch den Sulz-Schnee anstrengender und länger als erwartet.


Tag 11 – Gokyo Ri (5.320 m) und Abstieg nach Dole

Da wir unsere Schlafhöhe heute deutlich reduzieren würden, konnten wir uns es erlauben, ein Akklimatisationstraining einzubauen und so gingen wir in doch recht zügigen Tempo noch vor dem Frühstück bei bestem Wetter auf den 5.320 m hohen Gokyo Ri. Drei Achttausender und der Ngozumba-Gletscher zu Füßen – eine Aussicht, die alles toppte. Danach 16 km hinunter nach Dole.

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Tag 11-03.jpg Blick auf den Ngozumba-Gletscher

Tag 11-04.jpg Links ist der Cho Oyu zu sehen.

Tag 11-05.jpg Cho Oyu ist der sechsthöchste Berg der Welt mit einer Höhe von 8.188 m über dem Meeresspiegel.

Tag 11-06.jpg Blick auf den Ngozumba-Gletscher mit Mt. Everest im Hintergrund

Tag 11-07.jpg Everest – Nuptse – Lhotse

Tag 11-08.jpg Blick auf den Ngozumba-Gletscher mit Cho Oyu im Hintergrund

Tag 11-09.jpg Ein glücklicher Mensch 😊

Tag 11-10.jpg Und noch ein glücklicher Mensch 😊

Tag 11-11.jpg Leider haben nicht alle Bergsteiger so viel Glück wie wir. Schnell wird einem klar, dass in dieser Höhe der Spaß ganz schnell mal ein Loch kriegen kann und das Ganze dann sehr gefährlich werden und auch in einer Tragödie enden kann.

Tag 11-12.jpg Wir hatten aber jede Menge Glück.

Tag 11-13.jpg Zum Abschluss des Tages stiegen wir noch auf die Randmoräne um den beeindruckenden Ngozumba-Gletscher aus der Nähe zu sehen. Trekker die via Cho-La-Pass-Route Richtung Everest Base Camp (EBC) unterwegs sind, müssen hier drüber. Die Träger hatten uns jede Menge Schauergeschichten erzählt, wo der Gletcher Leute verschluckt hat, die nie wieder gesehen wurden.

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Tag 11-15.jpg Letzter Blick zurück auf Gokyo und den zugefrorenen 3. See

Tag 11-17.jpg Es gibt drei Gokyo-Seen …

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Abstieg von Gokyo nach Dole entlang des Ngozumba-Gletschers.


Tag 12 – Dole nach Namche

Rückmarsch von Dole nach Namche. In Namche endlich wieder WLAN – Zeit für einen Skype-Anruf nach Hause.

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Tag 12-04.jpg Hinten ist Tengboche zu sehen mit dem weltberühmten Kloster Dawa Choling Gompa.

Tag 12-05.jpg Unser stets gut gelaunter Guide Surcha ist mittlerweile zum Freund geworden.

Tag 12-06.jpg Ama Dablam

Tag 12-07.jpg Alles und natürlich auch Baumaterialien müssen von Trägern transportiert werden. Es wurde erzählt, dass die Kanonenöfen, die in jeder Lodge zu finden sind, genau so hochgeschafft wurden. 😲

Tag 12-08.jpg Der EBC-Trail entlang des Khumbu-Tales.

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Tag 12-12.jpg Wegebau als Geschäftsmodell. Funktioniert natürlich am besten am vielbegangenen EBC-Trail.


Tag 13 – Namche nach Lukla

In einem Rutsch die rund 22 km von Namche nach Lukla. Wir hängten uns an eine Gruppe junger einheimischer Träger und ließen uns nicht abschütteln – ein echter Belastungstest.

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Tag 13-07.jpg Noch nie habe ich so starke und zähe Typen getroffen wie die Träger und Sherpas in Nepal.


Tag 14 – Ruhetag in Lukla

Ruhetag in Lukla. Flugbetrieb am Airport beobachten, Geschäfte erkunden, German Bakery besuchen – und den Start der zweiten Tourphase mental vorbereiten.

Tag 13-08.jpg Nicht ganz original, aber originell 😉

Tag 15-02.jpg Als Rock und Metal-Fan ist damit alles gesagt! 🎸 🤘🔥⚡🖤

Tag 15-06.jpg An was erinnert mich das? 🤔

Tag 14-01.JPG Reger Flugbetrieb am Tenzing-Hillary Airport in Lukla bei gutem Wetter.

Tag 14-02.JPG Tenzing‑Hillary Airport Lukla

Tag 14-03.JPG Start- und Landebahn in Lukla

Hier werden Bergsteiger und Trekker aus aller Herren Länder transportiert und die gesamte Khumbu-Region mit Proviant versorgt. Expeditionen aus aller Welt an einige der 8000er starten von hier aus. Bei schlechtem Wetter ist der Flugbetrieb unmöglich, zumindest sehr gefährlich. Nicht ohne Grund gehört Lukla zu den gefährlichsten Flugplätzen weltweit.

Tag 14-04.JPG Süß ist gar kein Ausdruck! 🐕💖

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Tag 15 – Lukla nach Chutanga

Start der zweiten Tourphase: Richtung Mera Peak. In Chutanga trafen wir auf sieben österreichische Bergrettler, die nichts Gutes über den Zetra La zu berichten hatten. Wir ließen uns nicht beeindrucken.

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Tag 15-05.jpg Der Permit ist da! Es kann losgehen. 🧗 🏔️

Tag 15-07.jpg Jetzt geht es erstmal gemächlich durch wunderschöne Landschaften.

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Tag 15-09.jpg Allerdings ist diese Gegend sehr einsam und vom Trubel auf dem EBC-Trail ist nicht mehr zu spüren.

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Tag 15-11.jpg Die Wege werden deutlich wilder.

Tag 15-12.jpg Auch die Unterkünfte sind weit schlichter als im Khumbu-Tal.

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Tag 15-14.jpg Die Menschen sind nach wie vor sehr herzlich und gastfreundlich.


Tag 16 – Chutanga nach Thuli Kharka (über Zetra La, ca. 4.600 m)

Der Aufstieg zum Zetra La zog sich endlos. Über 4.000 m war der Weg durchgehend vereist. Jeder Schritt wollte gut überlegt sein. Als wir den Pass erreichten, zog ein Gewitter auf – eine mulmige Angelegenheit.

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Tag 16-03.jpg Wunderschöner früher Morgen - es sollte der letzte Ausblick dieser Art für die nächsten Tage sein.

Tag 16-04.jpg Eine anstrengende Etappe steht bevor – steil geht es hinauf zum 4.600 m hohen Zetra-La-Pass.

Tag 16-05.jpg Der Wetterumschwung kündigt sich bereits an.

Tag 16-06.jpg Hätte ich doch meine Grödel griffbereit 😱

Tag 16-07.jpg Geschafft – erstmal Pause.

Tag 16-08.jpg Donnergrollen kommt näher - es beginnt zu schneien.

Tag 16-09.jpg Plötzlich sind wir mitten im Gewitter auf 4.600 m.

Tag 16-10.jpg Es wird ungemütlich und die Orientierung zu einer Herausforderung.

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Tag 16-14.jpg Endlich - die schützende Unterkunft ist erreicht!

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Tag 16-16.jpg So sah jeder Abend in den Lodges aus. Ab ca. 18:00 Uhr: Warten auf das Essen, etwas Smalltalk und ab in die Koje. Später als 20:00 Uhr wurde es selten.


Tag 17 – Thuli Kharka nach Khote

Abstieg durch den Schnee nach Khote. Das Wetter war nach dem Passübergang endgültig umgeschlagen.

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Tag 17-02.jpg Der Schneesturm ist vorbei. Wir haben ein lokales Schönwetter-Fenster erwischt.

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Tag 17-04.jpg Abstieg nach Khote durch verschneites Gelände.

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Tag 17-07.jpg Mehrere Pässe waren zu bewältigen.

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Tag 17-09.jpg Dann ging es runter nach Khote durch den Urwald.

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Tag 17-11.jpg Wunderschöne Rhododendren wohin man schaute.

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Im Tal angekommen dann am Fluss entlang nach Khote.

Tag 17-17.jpg Khote ist bei leichtem Nieselregen schon in Sicht.


Tag 18 – Khote nach Tangnag

Aufstieg durch das riesige Flussbett nach Tangnag, wo wir unseren Kletterguide Lakba Sherpa kennenlernten. Seit Tagen hatte niemand den Gipfel erreicht – die Stimmung war angespannt.

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Tag 18-02.jpg Jetzt bekamen wir den Mera Peak zum ersten Mal zu Gesicht (hinten rechts)

Tag 18-03.jpg Stundenlang ging es nun am Fluss entlang …

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Tag 18-08.jpg Ein kleiner Höhlentempel am Wegesrand war einen Abstecher wert.

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Tag 18-11.jpg Jetzt setzte wieder Schneefall ein.

Tag 18-12.jpg Endlich angekommen in Tangnag.


Tag 19 – Tangnag nach Khare Base Camp (4.900 m)

Bei strahlendem Sonnenschein Aufstieg nach Khare auf 4.900 m. Die Vollmondnacht davor war eine der schönsten, die ich je erlebt habe. Letzter Ausrüstungscheck vor der Entscheidung: warten oder das Wetterfenster nutzen.

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Tag 19-02.jpg Wieder haben wir Glück mit dem Wetter. Beste Bedingungen für den Aufstieg zum Mera Peak Base Camp.

Tag 19-03.jpg So wird hier Tee gekocht 😉

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Tag 19-07.jpg Der Weg verläuft entlang von riesigen Gletschmoränen.

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Tag 19-09.jpg Geschafft - kann man auch wörtlich nehmen. 😉

Tag 19-10.jpg Zur tiefen Zufriedenheit mischt sich aber auch so langsam die Anspannung über den bevorstehenden Aufstieg.

Tag 19-11.jpg Zugegeben - es ist schon etwas respekteinflößend wenn man hinauf schaut.

Tag 19-12.jpg Khare (Mera Peak Base Camp) (4.900 m)

Tag 19-13.jpg Der Aufstieg zum Mera Peak war aufgrund des schlechten Wetters der vorhergegangenen Tage unmöglich.

Tag 19-14.jpg Daher stehen einige Gruppen bereits in den Startlöchern.

Tag 19-15.jpg Am Abend stieß dann unser Climbing Sherpa Lakba zu und nach eingehender Lagebesprechung haben wir beschlossen, mit zwei US-amerikanischen Dreierseilschaften und deren Träger früh am nächsten Morgen bis ins High Camp II aufzusteigen. Durch unsere gute Akklimatisation im vorhergegangenen Gokyo Trek konnten wir uns es erlauben, das erste Hochlager zu “überspringen”. Jetzt hieß es schnell sein, bevor die wartende “Meute” über den Berg herfällt.


Tag 20 – Khare nach Mera Peak High Camp (ca. 5.800–5.900 m)

Aufstieg zum High Camp. Auf dem Weg kamen uns ausgemergelte, frustrierte Gestalten entgegen, die oben “festgesessen” hatten. Der Aufstieg zum Mera-La-Gletscher flößte gehörigen Respekt ein. Alleine am Berg mit zwei US-amerikanische Seilschaften. Surcha wartete im Base Camp auf unsere Rückkehr.

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Tag 20-02.jpg Aufbruch mit unserem Träger Milan und Lakba Sherpa. Beängstigend waren die Gesichter der Bergsteiger, die unverrichteter Dinge und völlig erschöpft aus den Hochlagern zurück kamen.

Tag 20-03.jpg Das Ziel vor Augen 🧗 🏔️

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Tag 20-06.jpg Durch die Seracs am Mera-La-Gletscher hatte man schon mal ein flaues Gefühl im Magen.

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Der Aufstieg zum Gipfel des Mera Peak in der Nacht – Schritt für Schritt nach oben.

Tag 20-08.jpg Zelten am Abgrund 😉

Tag 20-09.jpg Zeltaufbau. Die Zelte der Amys im Hintergrund - viel Platz war nicht!

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Tag 20-11.jpg Wirklich nicht viel Platz.

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Tag 20-15.jpg Abendessen. An Schlaf war nicht zu denken. Sauerstoffsättigung lag bei 74%


Tag 21 – Gipfeltag! Mera Peak (6.654 m) und Abstieg nach Tangnag

Um 1:00 Uhr nachts brachen wir kurz nach den beiden amerikanischen Dreier-Seilschaften auf. Kälte, Wind und Dunkelheit bestimmten den Rhythmus: gehen, atmen, stehenbleiben. Am 17. April 2014 standen wir um kurz vor sieben auf dem 6.654 m hohen Gipfel des Mera Peak. Der Abstieg verlangte nochmal alles – in einem langen, kräftezehrenden Rutsch hinunter nach Tangnag.

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Tag 21-02.jpg Bei Tagesanbruch sind wir auf dem Mera-Sattel angekommen.
Ein Blick zurück auf drei Achttausender: Mt. Everest, Lhotse (in Wolken) und rechts der Makalu.

Tag 21-03.jpg Fast geschafft! Nach einem kräftezehrenden Marsch durch die ganze Nacht bei Eiseskälte und Wind, waren wir heilfroh, endlich oben angekommen zu sein. Es war das Anstrengendste, das ich je gemacht habe. Am Ende unserer Kräfte lag nur noch der Gipfelstock des Mera Peak vor uns.

Tag 21-04.jpg In der Nacht haben wir eine US-Seilschaft überholt und kamen kurz nach den ersten Amerikanern an. Diese waren bereits dabei, ein Seil zum Gipfel zu verlegen, das wir freundlicherweisen nutzen durften. 👍

Tag 21-05.jpg Endlich!
Am 17. April 2014 standen wir um kurz vor sieben auf dem 6.654 m hohen Gipfel des Mera Peak 🏆💪🏋️

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Tag 21-07.jpg Viva Bavaria ❤️🥨🍺

Tag 21-08.jpg Der Makalu ist 8.485 Meter hoch und damit der fünfthöchste Berg der Welt. (Bildmitte)

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Tag 21-10.jpg Mittlerweile waren alle Amys auf dem Gipfel. 👍

Tag 21-11.jpg Da unten liegt Khote, wo wir den Mera Peak zum ersten Mal mit eigenen Augen sehen konnten. Dahin werden wir heute noch absteigen. 😱

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Tag 21-13.jpg Nochmal die drei Achttausender: Mt. Everest, Lhotse (in Wolken) und rechts der Makalu

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Tag 21-16.jpg Beginn des Abstiegs …

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Tag 21-19.jpg Noch ein letztes Gruppenfoto mit Lakba Sherpa …

Tag 21-20.jpg … dann nix wie runter.

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Tag 21-22.jpg Jetzt beginnt der wirklich lange Abstieg. Das Wetter könnte nicht besser sein.

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Tag 21-25.jpg Unsere Zelte hat Milan bereits abgebaut und verpackt. Es geht zügig weiter nach unten.

Tag 21-26.jpg Träger Milan - ein echt “starker” Typ.

Tag 21-29.jpg Blick zurück zum Gipfel.

Tag 21-31.jpg Trotz riesiger Spalten hat unser Sherpa ein Seil nicht für nötig erachtet. Augen zu und durch! 😱


Tag 22 – Tangnag nach Khote

Der Rückweg war von einem unbeschreiblichen Glücksgefühl begleitet. Mit jedem Meter Abstieg fiel die Anspannung mehr ab.

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Tag 22-04.jpg Endlich wieder aus sicherem Terrain angekommen. In Tangnag verbrachten wir noch gerne etwas Zeit mit Lakba und seiner Familie, die dort die Saison über einen kleinen Laden betrieben.

Tag 22-02.jpg Während unserer Abwesenheit, hat sich mittlerweile eine chinesische Everest Expedition in Tangnag generalstabsmäßig eingerichtet. Diese wollte als Vorbereitung auf den König der Berge den Mera Peak als Trainingsberg bezwingen. Eine Drohne kam damals schon zu Einsatz, um das Treiben filmisch festzuhalten und natürlich gab ich dem Expeditions-eigenen Filmteam stolz ein Interview über unser geglücktes Abenteuer.

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Tag 22-07.jpg Abschied von Lakba, der uns sehr gut auf den Gipfel geführt hat.

Tag 22-09.jpg Lakba’s Frau und Sohn

Tag 22-10.jpg Blick zurück zum Mera-La-Gletscher

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Tag 22-17.jpg Ankunft in Khote …

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Tag 22-19.jpg Zeit für Material-Instandsetzung 😉

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Tag 22-21.jpg Pause!

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Tag 22-24.jpg Endlich eine Möglichkeit zur Körperpflege 😉

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Tag 22-23.jpg Hier erreichte uns dann die Nachricht von dem tragischen Lawinenunglück am Everest, wo sechzehn Sherpas ihr Leben verloren hatten. Wir dachten uns schon, dass das Zuhause durch die Presse geht, aber mangels Netz konnten wir uns noch nicht bei unseren Angehörigen melden.

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Tag 23 – Khote nach Thuli Kharka

Weitermarsch auf der Rückroute über Thuli Kharka. Die Landschaft, die auf dem Hinweg noch bedrohlich wirkte, zeigte sich nun von einer anderen Seite.

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Tag 23-05.jpg Wahnsinn, was der junge Mann zu leisten im Stande ist. Er macht seinen Job aus voller Überzeugung und mit Stolz! 💪🏋

Tag 23-06.jpg Unser Surcha sorgt mit seinem freundlichen Gemüt stets für gute Laune

Tag 23-07.jpg Khote

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Tag 23-09.jpg Jetzt gehts erstmal lange rauf durch den Dschungel …

Tag 23-10.jpg Wunderschön und beeindruckend

Tag 23-11.jpg Jetzt wurde es mental schwierig. Man hat alles erfolgreich hinter sich gebracht, was man sich vorgenommen hat. Dennoch muss man jetzt nochmal alle Kraft zusammen nehmen um den relativ schwierigen Rückweg nach Lukla sicher zu bewältigen. Kondition und Konzentration sind bis zuletzt gefordert.

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Tag 23-18.jpg Ankunft in Thuli Kharka und gleich das Nachtlager beziehen.

Tag 23-19.jpg Wir hatten die Everest Lodge 😉


Tag 24 – Thuli Kharka nach Lukla

Der letzte Abstieg zurück nach Lukla. Drei Tage früher als geplant erreichten wir das Ziel – die eingeplanten Reservetage hatten wir nicht gebraucht.

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Tag 24-02.jpg Auf gehts! s’Wetter passt!

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Tag 24-04.jpg Endspurt – aufe muas I!

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Tag 24-14.jpg Jetzt nochmal die Arschbacken zusammen kneifen …

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Tag 24-17.jpg Wieder keine Grödel 😱

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Tag 24-20.jpg Von da oben sind wir runtergekommen.

Tag 24-21.jpg Jetzt rein und “Party” 🍺🍻🍺🍻🍺🍻

Tag 24-22.jpg Ok … gezeichnet waren wir schon.
Ich für meinen Teil habe in den letzten Tagen 8kg verloren.

Tag 24-23.jpg Zugegeben: Die Party war auch schnell zu Ende.


Tag 25/26 – Sightseeing Kathmandu

Zwei letzte Tage in Kathmandu, um die Eindrücke zu verarbeiten. Tempel, Straßen, Gerüche – alles wirkt jetzt anders als am Anfang.

Tag 26-01.JPG Wieder beim Sightseeing in Kathmandu

Tag 26-02.JPG Boudhanath-Stupa - eine der größten Stupas Nepals und großes buddhistisches Heiligtum

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Tag 26-04.JPG Tempelanlage: Durbar Squares

Tag 26-05.JPG Beim Erdbeben 2015 stark beschädigt.

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